11 Fragen.

Da hat man den Salat.

Passt man ein Mal nicht auf und schon wird man von grauegeister / @__eni nominiert, 11 Fragen zu beantworten. Tjanun. Ich würde lügen, wenn ich sage, es hätte keinen Spaß gemacht. Vielen Dank dafür! Und ich hoffe, den von mir nominierten Bloggern (siehe weiter unten) macht es mindestens genauso viel Freude.

1. An was denkst du direkt nach dem Aufwachen?

Das ist ehrlich gesagt unheimlich schwer zu sagen. Beim Aufwachen ist man ja allgemein noch nicht in allzu vorzeigbarer Verfassung. Ob da also beim mit aller Kraft die Augenlider anheben und mit der Hand den Sabber aus dem Mundwinkel wischen schon eloquente Gedankengänge vorhanden sind, weiß ich nicht. Sobald das Gehirn dann aber auch etwas verspätet auf Betriebstemperatur gekommen ist, ist es vermutlich meistens: “Scheiße. Wer kam auf die blöde Idee den Wecker mitten in der Nacht klingeln zu lassen?”.

2. Findest du, dass es zu viele Blogs gibt?

Nicht zu viele Blogs, nein. Es ist schön, dass es die Möglichkeit gibt andere und oft auch fremde Menschen an seinem Leben in gewisser Weise teilhaben zu lassen. Meiner Meinung nach sind es aber zu viele Mode/Fashion Blogs und zu wenige eigene und ehrliche Gedanken.

3. Nach wie viel Alkohol lässt du das Auto stehen?

Meinem Alter sei Dank bei allem, was über 0,0 Promille liegt. Keine Ausnahmen. Keine “Och, ein oder zwei Gläschen werden doch wohl…”. Und wenn ich daran denke, wie leicht ein Leben durch eine kleine Unachtsamkeit zerstört werden kann, dann bleibt das auch so. Wenn ich einen Satz versuche zu vermeiden, dann ist das “Hätte ich doch nur nicht…”.

4. Wenn du ein Lebewesen erfinden könntest, wie würde das aussehen?

Es hätte ein unglaublich flauschiges Fell, in das man seine Hände vergraben kann. Es hätte große, kugelrunde und treue Augen. Außerdem könnte es spüren, wenn es einem schlecht geht und wäre der allerbeste Tröster. Und es könnte fliegen und mich auf seinem Rücken mitnehmen. Und auf jeden Fall würde es Glitzer versprühen, wenn es lacht.

5. Was machst du, wenn du im Zug/Bus mitfährst?

Oft höre ich (ganz wie der größte Teil der Bevölkerung) Musik oder lese (auf Grund von Zeitmangel) eines meiner Studienbücher.
Meistens sitze ich aber einfach nur da und beobachte die Menschen, die mit mir unterwegs sind. Ich frage mich dann oft, wo sie herkommen, wo sie hin wollen und warum, was sie in ihrem Alltag machen, was sie erlebt haben und was sie zu dem gemacht hat, was sie jetzt sind. Und manchmal, da frage ich mich auch, ob sich die anderen auch fragen, wer ich bin. Und was ich antworten würde, wenn mich jemand fragen würde.

6. Wenn du ein Plakat entwerfen könntest, das überall in Deutschland angebracht wird, welche Botschaft würdest du versuchen zu übermitteln?

Denkt nach.

Ich schätze ja, würden ein paar Menschen auch nur mal ganz kurz darüber nachdenken, was sie tun und was das wohl für Konsequenzen hat, dann wäre das schon mal ein ganz guter Anfang. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich der Rest dann auch von ganz alleine.

7. Welche Jahreszeit eignet sich am besten zum Ausruhen?

Der Herbst. Keine obligatorischen Freibadbesuche, weil endlich mal die Sonne scheint. Keine Schneewanderungen und kein Weihnachtsgeschenkewahnsinn. Kein Frühjahrsputz. Einfach nur den Blättern beim bunt werden zusehen und den Dauercouchaufenthalt mit einer anfangenden Winterdepression begründen. Weil es ja schon früher dunkel wird und so.

8. Was kann man von RTL lernen?

Was passiert, wenn die falschen Menschen Macht haben. Hier verweise ich auch gerne nochmal auf Frage 6.

9. Ist wild Träumen oder klar Denken wichtiger?

Auf die Gefahr hin nun endgültig als Spaßbremse abgestempelt zu werden: Klar denken. Zumindest meistens. Ich bewundere Menschen, die strukturiert und mit Plan durch ihr Leben gehen. Die einen Raum betreten und innerhalb von Sekunden die komplette Situation analysiert haben, die sie vorfinden und sich gleich auch noch eine Meinung dazu gebildet haben. Menschen, die es schaffen ihr Gehirn vollständig einzusetzen. Manchmal, da bilde ich mir ein, ein bisschen so zu sein. Aber dann komme ich meistens mit Bruchlandung wieder auf dem Boden der Tatsachen an.

10. Hörst du Musik nur wenn sie laut ist?

Ich sehe das mit der Musik ähnlich wie mit Menschen. Die Dinge müssen nicht laut ausgesprochen werden, um Bedeutung zu haben. Oft ist doch das Ungesagte oder das Geflüsterte am wichtigsten. Ich höre Musik hauptsächlich auf Grund der Botschaften, die erzählt werden. Rhythmische Gedichte. Einfach nur schön verpackt, aber das Wichtigste bleibt doch der Text. Die Musik muss dafür also nicht laut sein. (Ausser ich muss mal wieder die Party der Nachbarn übertönen oder die nervigen Stimmen im Kopf.)

11. Du darfst auf einem anderen Planeten eine richtige Welt – voller Leben und Tod – von Grund auf erschaffen. Traust du dir das zu?

Ja. Aber von Computern und Internet hab ich keine Ahnung. Und das gäbe dann ein Problem mit Twitter.


Und hier sind meine 11 Fragen an euch:

1. Wovor hast du am meisten Angst?
2. Hast du dir vor dem Telefonieren schon mal aufgeschrieben, was du gleich sagen möchtest?
3. Wenn du eine Sache an Menschen ändern könntest – was wäre das?
4. Würdest du dein 10 Jahre jüngeres Ich befragen, haben sich deine Wünsche und Träume von damals erfüllt?
5. Was tust du, wenn dir langweilig ist?
6. Süßes Popcorn oder salziges Popcorn?
7. Gibt es Lieder, mit denen du etwas ganz besonderes verbindest? Welche?
8. Was sollte deiner Meinung nach in Deutschland verboten werden?
9. Gibt es etwas nach dem Tod?
10. Was machst du, wenn du nicht einschlafen kannst?
11. Was isst du auf deinem Teller zuerst? Das, was dir überhaupt nicht schmeckt, oder das was dir am besten schmeckt?

Freuen würde ich mich, wenn meine Fragen von folgenden 11 (jaja, ich bin nah dran, ich weiß) Bloggern, falls sie denn wollen, beantwortet werden:

Marco
Hawk
herrausragend
verdachtsmoment
erdbeeretta
Nik

Euch kommt dann die ehrenvolle Aufgabe zu 11 Bloggern eurer Wahl eure persönlichen 11 Fragen zu stellen.

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